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Lohnt sich eine Hausbatterie noch?

Die Hausbatterie war einmal das Symbol für Energieunabhängigkeit. Inzwischen sind die Subventionen weggefallen, der digitale Zähler ist fast überall eingeführt und die Energiepreise scheinen wöchentlich andere Richtungen einzuschlagen. Was bedeutet das nun für alle, die jetzt in eine Hausbatterie investieren wollen? In diesem Artikel schauen wir uns konkret an, was das heute bedeutet, für wen es interessant ist und wie man das Beste aus einem solchen System herausholt.

Was leistet eine Hausbatterie?

Tagsüber produzieren Ihre Solarmodule oft mehr Strom, als Sie zu dieser Zeit verbrauchen. Diese überschüssige Energie fließt normalerweise ins Netz zurück. Mit einer Hausbatterie lässt sich dieser Überschuss speichern. Auf diese Weise nutzen Sie Ihren eigenen Strom zu Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint, wie am Abend oder an grauen Tagen.

Das hat Vorteile. Während Sie sonst tagsüber Solarenergie zu einem niedrigen Einspeisetarif verkaufen und später zu einem höheren Preis (mit zusätzlichen Netzgebühren) zurückkaufen, speichern Sie diese nun selbst. Sie vermeiden also diesen Preisnachteil. Und Sie erzielen eine höhere Rendite aus Ihren Solarmodulen, senken Ihre Energiekosten und werden unabhängiger vom Stromnetz. Gerade bei stark schwankenden Strompreisen ist es sinnvoll, einen Puffer zu haben. Eine Batterie bietet außerdem zusätzliche Sicherheit bei Spitzenverbrauch. 

Kurz gesagt: Eine Hausbatterie hilft Ihnen dabei, Ihre Energie so gut wie möglich selbst zu nutzen. Und das macht Ihren Energieverbrauch nicht nur effizienter, sondern auch berechenbarer.

Welche Arten von Batterien gibt es?

Batterietyp

Merkmale

Für wen?

„Dumme“ Batterie

Lädt und entlädt sich nach einem festen Muster

Haushalte ohne digitalen Zähler oder intelligente Steuerung

„Intelligente“ Batterie

Passt sich an Verbrauch, Produktion und Energiepreise an

Haushalte mit einem digitalen Zähler und einem dynamischen Vertrag

Heutzutage verfügen die meisten Batterien über ein EMS (Energiemanagementsystem), das bestimmt, wie „intelligent“ Ihre Batterie im Hinblick auf das Energiemanagement ist. Aber es gibt Unterschiede. 

  • So gibt es beispielsweise Batterien mit einer Basissteuerung, die sich bei Sonneneinstrahlung aufladen. 
  • Dann gibt es Batterien mit einer dynamischeren Optimierung, die wirklich auf die aktuellen Strompreise reagieren.
  • Und schließlich gibt es Hausbatterien, die mit aktiven Netzdiensten arbeiten, die Ihre Energierechnung senken, das Netz aktiv entlasten und zu einem klimaneutralen Energiesystem beitragen.

Kurz gesagt: Intelligente Batterien sind nach wie vor eine gute Wahl für alle, die ihr Energiemanagement optimieren wollen.

Subventionen gehören der Vergangenheit an

Im Jahr 2023 wurde die flämische Prämie für Hausbatterien abgeschafft. Das bedeutet, dass Sie keine direkte finanzielle Unterstützung mehr für den Kauf erhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie keine Vorteile mehr daraus ziehen können. Wenn Sie mehr eigene Solarenergie nutzen, wird Ihre Stromrechnung automatisch sinken. Und in Zeiten, in denen die Strompreise negativ sind, vermeiden Sie Kosten, indem Sie weniger in das Netz einspeisen.

Es gibt auch steuerliche Vorteile, die Sie in Anspruch nehmen können. Während eine Hausbatterie selbst keinen Einfluss auf den PEB-Score hat, können Sie durch andere Maßnahmen, die Ihr Haus energieeffizienter machen, dennoch bestimmte Zuschüsse in Anspruch nehmen. Somit bleibt das Gesamtbild auch ohne direkte Subventionen für alle, die ihren Energieverbrauch intelligent gestalten wollen, interessant.

Die Nachfrage nach Hausbatterien steigt wieder an.

Der Markt für Hausbatterien hat eine wechselhafte Entwicklung hinter sich. 2023 brach der Absatz um 58% ein, was vor allem auf den Wegfall der Subventionen und die regulatorische Unsicherheit zurückzuführen war. Doch seit Ende 2024 steigt das Interesse wieder deutlich an. Der Hauptgrund? Der rückwärtslaufende Zähler gehört endgültig der Vergangenheit an. Dadurch wird es finanziell attraktiver, den eigenen Strom zu speichern, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen.

Auch der Preisverfall spielt eine große Rolle. Heute kostet eine 5-kWh-Batterie im Durchschnitt zwischen 3500 und 4000 Euro. Für 10 kWh zahlen Sie zwischen 5500 und 8000 Euro. (Wichtiger Hinweis: Dies sind Richtpreise, die je nach Installateur und Marke variieren können.) Seit April 2025 sind Plug-in-Hausbatterien zugelassen. Diese sind kostengünstiger, einfacher zu installieren und erfordern keine umfangreichen Arbeiten. Das senkt die Schwelle für alle, die klein anfangen oder erst einmal testen wollen, ob eine Batterie zu ihrem Verbrauch passt. Im Durchschnitt beträgt die Amortisationszeit zwischen 6 und 15 Jahren.

Und was ist mit negativen Strompreisen?

An sonnigen Nachmittagen oder windigen Tagen übersteigt das Stromangebot manchmal die Nachfrage. Dann sinken die Preise auf dem Energiemarkt unter null. Das klingt seltsam, aber es bedeutet, dass man für die Einspeisung von Strom ins Netz bezahlen muss. Für den, der Solarmodule ohne Batterie hat, kann dies also Geld kosten, anstatt Geld einzubringen.

Ein intelligentes System nutzt dies geschickt aus. Dadurch wird billiger oder sogar kostenloser Strom gespeichert, wenn es einen Überschuss gibt. Wenn Sie diese Energie später am Tag verbrauchen, sparen Sie doppelt: Sie vermeiden Netzkosten UND Sie kaufen keinen teuren Strom. Wer seinen Verbrauch auf Zeiten des Überschusses verlagert, nutzt seine Anlage optimal. Diese Tabelle verdeutlicht dies:

 

Was bedeutet das für Sie?

Verbrauchsprofil

Je mehr Sie am Abend verbrauchen, desto interessanter

Kapazität der Batterie

Kleinere Batterien sind preisgünstiger

Energiepreise

Je höher die Preise, desto schneller die Amortisation

Installationskosten

Plug-in-Batterien senken Einstiegsschwelle

Und ... lohnt es sich trotzdem?

Eine Hausbatterie ist keine schnelle Gewinnmaschine, aber eine kluge Investition für alle, die vorausschauend denken möchten. Insbesondere wenn Sie bereits über Solarmodule und einen digitalen Zähler verfügen, kann Ihnen eine Batterie dabei helfen, mehr aus Ihrem eigenen Strom zu gewinnen und weniger vom Netz abhängig zu sein. Ob es sich für Sie lohnt, hängt von Ihrem Verbrauch, Ihrer Anlage und Ihren Erwartungen ab. Aber eines ist klar: Die Batterie ist nicht passé. Im Gegenteil. Mit sinkenden Preisen, neuen Plug-in-Modellen und dem Wegfall des rückwärtsdrehenden Zählers werden sie wieder interessanter. 

Gute Entscheidungen – mit der KBC

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