Phishing per Telefon

Phishing per Telefon

Betrüger rufen Sie an und geben sich als Mitarbeiter der Bank, von Card Stop, itsme, der Polizei oder von Behörden aus. Sie versuchen, so viele Informationen wie möglich aus Ihnen herausholen, zum Beispiel Ihre Bankverbindung, die Nummer Ihres Personalausweises oder Ihre Nationalregisternummer. Anschließend können diese Betrüger Ihre Daten anderweitig missbrauchen.

Auf folgende Aufforderungen dürfen Sie niemals eingehen

  • Überweisung von Geld auf ein angeblich 'sicheres Konto' (Tresorkontobetrug)?
  • Codes aus dem Kartenleser übermitteln
  •  Installieren von Software aus der Ferne

Reagieren Sie nicht darauf. Die KBC verlangt so etwas nie!

Wie gehen Betrüger beim Phishing per Telefon vor?

Phishing per Telefon

Sie erhalten einen Anruf von jemandem, der vorgibt, ein Mitarbeiter des Helpdesks oder der Sicherheitsabteilung der KBC zu sein. Während dieses Gesprächs versucht der Betrüger, Ihr Vertrauen zu gewinnen, indem er

  • Auf eine E-Mail verweist
  • Sie mit Ihrem Namen anspricht
  • Sie darauf hinweist, dass Sie niemals die Geheimzahl Ihrer Debitkarte weitergeben dürfen

Es kann auch zu 'Call Spoofing' kommen: Auf Ihrem Telefon erscheint eine KBC-Telefonnummer, während der Betrüger Sie in Wirklichkeit von einer anderen Telefonnummer aus anruft.

Phishing per Telefon

Der Betrüger fragt nach Ihrer Debitkartennummer und den Codes, die Sie mit Ihrem Kartenleser berechnen. Mit diesen Informationen kann der Betrüger Ihr KBC Mobile auf seinem Gerät aktivieren und Ihnen Geld stehlen.

Eine Variante dieses Szenarios ist der Tresorkontenbetrug. Ihnen wird dann geraten, Ihr Geld auf ein neues „Tresorkonto“ oder 'sicheres Konto' zu überweisen, weil Ihr Girokonto angeblich betrugsgefährdet ist.

Wie kann ich mich vor Phishing per Telefon schützen?

1. Glauben Sie nicht einfach, was jemand am Telefon behauptet

Auch dann nicht, wenn der Anruf anscheinend von einer vertrauenswürdigen Stelle kommt. Sie können sich nie sicher sein, mit wem Sie sprechen. Haben Sie Zweifel? Bitte wenden Sie sich an die KBC bzw. an das betreffende Unternehmen oder die Behörde.

2. Halten Sie die Codes, die Sie mit Ihrem Kartenlesegerät erstellen, immer geheim

Genau wie Ihre Geheimzahl. Diese sind absolut persönlich, denn damit haben Sie Zugang zu Ihrem Geld. Die KBC wird sie niemals von Ihnen erfragen, auch nicht per E-Mail, SMS oder Telefon.

3. Rufen Sie Secure4u sofort an, 24/7 erreichbar

  • Wenn Sie Bankdaten angegeben haben
  • Wenn Geld unrechtmäßig von Ihrem Konto abgebucht wurde
  • Wenn Sie Geld an einen Betrüger überwiesen haben
Rufen Sie Secure4u an ✆ 016 432 000

Phishing per E-Mail

Die Betrüger schicken Ihnen eine E-Mail mit einem Link zu einer gefälschten Website. Hier werden Sie nach Ihren persönlichen Daten und Bankdaten gefragt. Aber übermitteln Sie niemals Ihre Geheimcodes!

Phishing

Was ist diese Form der Cyberkriminalität? Wie gehen Betrüger vor und wie kann man sich vor ihnen schützen?

Haben Sie etwas Verdächtiges bemerkt?

Senden Sie eine E-Mail an secure4u@kbc.be